Tanz, Handwerk und Feuerspucken

Singen, Basteln, Handwerken, Handarbeit und vor allem viel Tanzen – all das stand beim Tanz- und Kulturwochenende Ende Januar in Weil der Stadt auf dem Programm. Rund 70 große und kleine Teilnehmende waren bei der Veranstaltung des Kulturrats des Schwäbischen Albvereins dabei. 

Tänzerinnen und Tänzer, egal ob Anfänger oder Fortgeschrittene, Jung oder Alt, konnten sich in verschiedenen Workshops und bei vielfältigen Tanzrichtungen ausprobieren: Walzer, Polka, Schottisch oder Rheinländer bis hin zu anspruchsvolleren Kursen für Fortgeschrittene, die sich mit alten Tänzen, Vierpaartänzen und Zwiefachen beschäftigten. Und wer gerne über den Tellerrand schauen wollte, konnte in die schottische und polnische Kultur- und Tanzwelt eintauchen.

Im Handarbeitszimmer wurde gestrickt, gehäkelt und geklöppelt – oder Freundschaftsbänder geknüpft. Außerdem konnte man gemeinsam Singen und gemütlich zusammensitzen.

Ein Höhepunkt des Wochenendes war das offene Volkstanzen am Samstagabend, bei dem auch Tänzerinnen und Tänzer von außerhalb eingeladen waren. Die Musikgruppen Danzbändel aus Betzingen und Danzbar aus Balingen spielten auf und sorgten mit abwechslungsreichen Stücken für eine volle Tanzfläche.

Kreatives Kinderprogramm für die jüngsten Teilnehmenden

Auch die jüngsten Teilnehmenden des Wochenendes konnten viel Neues entdecken: Neben Kindervolkstanz konnten sie ihre Kreativität bei verschiedenen Workshops wie Linolschnitt, Schnitzen oder Nadelfilzen ausleben. Wer gerne draußen aktiv ist, wurde beim Geocaching gefordert und erkundete dabei die Umgebung von Weil der Stadt. Die Mutigsten wagten sich sogar ans Feuerschlucken.

Ein ganz besonderes Highlight war das Theaterstück, das die Kinder einstudierten und am Sonntagnachmittag vor allen Teilnehmenden des Wochenendes aufführten. Zum Lied „Auf de schwäb’sche Eisenbahne“ setzten sie die Geschichte des Liedes schauspielerisch in Szene.

Selina Eichhorn